prophylaxe

strategisch vorbeugen gegen Rindergrippe

Zur Prophylaxe zählen alle Maßnahmen, die dazu dienen, eine Beeinträchtigung der Gesundheit durch Risikofaktoren, Krankheiten oder Schäden vorzubeugen. Zu den gängigen prophylaktischen Maßnahmen gehören z.B. Quarantäne von Zukaufstieren, Rein-Raus-Verfahren, Krankenabteil bzw. Isolierung von infektiösen Einzeltieren, Futter- und Trinkwasserhygiene und im Besonderen Impfmaßnahmen.

Strategische Impfungen können einen entscheidenden Beitrag zur Herstellung einer Balance zwischen dem Infektionsdruck im Betrieb, dem Immunsystem der Tiere, dem Management und der Umwelt liefern.


MÖGLICHE IMPFUNGEN

             Intranasale impfung               

injektionsimpfung

> Aktivierung der Schleimhautimmunität

> Schnelle Immunität                                          

> Früher Schutz                                                     

> Einfach zu applizieren                                    

> Aktivierung der systemischen Immunität                       
> Lang anhaltender Immunschutz bis 6 Monate nach
Grundimmunisierung                                                           
> Breiter Immunschutz                                                               
> Strategische Herdenimpfung                                              

Aufwertung der Immunantwort durch zeitversetzte Kombination von Intranasal- und Injektionsimpfung auf Basis derselben Impfstämme (BRSV und PI₃V)

VORBEUGEMASSNAHMEN BEIM ZUKAUF VON TIEREN

  • möglichst geringe Anzahl an Zulieferern 
  • Kontrolle der Tiere beim Zukauf (Einstallungsuntersuchung) 
  • Qualität der angelieferten Tiere 
  • gruppenweise Einstallung (Rein-Raus-Methode) und Quarantäne 
  • möglichst geringe Transportbelastung (geeignete Fahrzeuge, Wege, Witterung, Dauer) 
  • kein Gruppenwechsel 
  • regelmäßige tierärztliche Bestandsbetreuung 
  • alters- und leistungsgerechte Fütterung 
  • optimale Stall- und Umwelthygiene (Stallklima, Ungezieferbekämpfung)

ALLGEMEINE PROPHYLAXEMASSNAHMEN

  • optimales Kolostrummanagement 
  • gezielte Impfprogramme 
  • Parasitenprophylaxe und -bekämpfung 
  • sorgfältige Futterumstellung (Durchfallprophylaxe) und Auswahl der Futtermittel 
  • optimale Haltungsbedingungen (Stallklima, Belegdichte …) 
  • richtige und rechtzeitige Behandlung im Erkrankungsfall (Behandlungsprotokoll, Überwachung der Resistenzsituation)

Metaphylaxe

Bei der Metaphylaxe werden noch nicht klinisch erkrankte Tiere behandelt, bei denen aufgrund erhöhten Risikos eine Erkrankung zu erwarten ist. Ein erhöhtes Erkrankungsrisiko kann bei beginnenden Infektionskrankheiten einzelner Tiere einer Gruppe vorliegen.     Eine Metaphylaxe ist dann begründet, wenn vor Beginn der metaphylaktischen Behandlung eine Erkrankung in der Herde  nachgewiesen wurde.

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