milchfieber

Milchfieber, 1793 erstmals erwähnt, gehört auch heute noch zu den wichtigsten Stoffwechselerkrankungen der Milchkuh.
Die Ursache für Milchfieber ist ein Calciummangel im Blut. Die Milchkuh muss ihren Stoffwechsel am Ende der Trockenstehzeit abrupt umstellen von einer Ruhe- in eine Hochleistungsphase. Mit dem Einschießen der Milch ändert sich auch der Bedarf an Calcium, pro Liter Biestmilch werden 2,3 g Calcium benötigt. Dafür muss die Kuh den Mineralstoff aus allen erreichbaren Quellen heranziehen, aus dem Futter und aus körpereigenen Reserven, z. B. aus den Knochen. Kann die Kuh ihren Stoffwechsel nicht schnell genug umstellen, sinkt der Gehalt an Calcium im Blut ab („Hypocalcämie“, Milchfieber).

Ökonomische Auswirkungen von Milchfieber

Unter dem heutigen wirtschaftlichen Leistungsdruck ist es ratsam, nicht auf den Krankheitsfall zu warten, sondern möglichst früh Maßnahmen zur Vorbeuge zu ergreifen. Sinnvoll sind Präventionsprogramme, besonders wenn man sich folgendes vor Augen hält:

  • Der Milchverlust in dieser Laktation liegt bei ca. 2.000 kg 
  • Kühe, die festlagen, brauchen länger bis sie tragend werden 
  • Jede achte Kuh übersteht die Erkrankung nicht 
  • Schäden durch Folgeerkrankungen wie z. B. Labmagenverlagerung, Ketose usw.

SYMPTOME DES KLINISCHEN MILCHFIEBERS

Eingeschränkte Muskeltätigkeit 

Unsicheres Gehen und Stehen 

Festliegen in Brustlage 

Bewusstseinstrübung 

Koma 

Tod

Liegt das Tier fest, kann nur noch der Tierarzt mit Infusionen helfen, um das benötigte Mineral direkt ins Blut zuzuführen. Subklinisches Milchfieber – also Calciummangel im Blut ohne sichtbare klinische Symptome – kommt dreimal häufiger vor (30 % der Kühe sind nach dem Abkalben betroffen) als klinisches Milchfieber. Es erschwert der Kuh den Start in die Laktation, begünstigt Folgeerkrankungen und hat somit deutliche ökonomische Verluste zur Folge.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Milchfieber sind unerlässlich für einen guten Start in eine erfolgreiche Laktation!

Phosphorspiegel

Doch nicht nur dem Mineralstoff Calcium, sondern auch dem Phosphorspiegel muss speziell rund um die Geburt besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Phosphor ist der Mineralstoff, der die meisten biologischen Funktionen der Kuh beeinflusst. Phosphormangel schwächt die Gesundheit und Leistungsfähigkeit Ihrer Tiere. Der neue Phosphorbolus Bovikalc® P. bringt Bewegung in den Phosphorhaushalt.

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